Kristina Linden Gesang & Moderation  Thomas Guthoff Klavier


Zeit der Sehnsucht

Erinnerungen an Zarah Leander

 

Das aktuelles Programm von Kristina Linden "Zeit der Sehnsucht - Erinnerungen an Zarah Leander" entführt Sie in die große Zeit des Chansons, in die Zeit der 20er bis 60er Jahre. Kristina Linden und Thomas Guthoff möchten ihren Zuhörern die großen deutschen Sängerinnen Zarah Leander, Marlene Dietrich, Hildegard Knef und Alexandra ins Gedächtnis rufen. Ein außergewöhnliches Programm.

































Referenzen:

Lions Club Wertheim, Schloss Rhaden, Parkhotel Schlangenbad, Kölner DuMont Kleinkunstfestival, Rathaus Steinhagen, Kloster Bronnbach, Bürgerhaus Reisholz, Hotel zur Mühle, Volkshochschule Ravensberg, Bühne Bärenstark, Gasthaus Hahn, Männerchor 1980 Solingen, diverse Radioausstrahlungen.


           



Fränkische Nachrichten Internetausgabe

In vergangene musikalische Zeiten entführt:


Sängerin Kristina Linden bot den zahlreichen Zuschauern einen kurzweiligen Konzertabend in Bronnbach. Zum dritten Mal seit seiner Gründung im Jahr 2004 hatte der Lions Club Wertheim am Freitag zu einem Benefizkonzert nach Bronnbach eingeladen. Viele Gäste aus nah und fern ließen es sich auch nicht nehmen, das Solokonzert der Sängerin Kristina Linden mit ihrem aktuellen Programm "Zeit der Sehnsucht" im Bernhardsaal zu verfolgen.
Entsprechend erfreut zeigte sich Heinz-Peter Schuldt, Präsident des Lions Clubs, über den regen Zuschauerzuspruch, floss doch der Reinerlös des Abends in die Kassen der Kampagne "Sight First II" des Lions Club, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Bekämpfung von Augenerkrankungen und Blindheit in den ärmsten Ländern in der Welt finanziell zu unterstützen.
Kristina Linden hatte es sich an diesem Abend vorgenommen, das Publikum in die musikalische Welt der großen deutschsprachigen Diven des vergangenen Jahrhunderts zu entführen. Begleitet wurde Linden von Pianist Thomas Guthoff, der die Sängerin versiert und kongenial am Bösendorfer Flügel begleitete.
"Erinnerungen an Zarah Leander und andere große Sängerinnen des vergangenen Jahrhunderts": So lautete der Untertitel des Konzerts. Ausgerechnet Zarah Leander? Als Sara Stina Hedberg 1907 in Schweden geboren, von der UFA in den 1930er Jahre als Garbo- und Dietrich-Ersatz aufgebaut und aufgestiegen zum höchstbezahlten Filmstar Hitler-Deutschlands und Idol der braunen Elite, gelang es der Schwedin allerdings stets auch, sich der endgültigen Vereinnahmung durch die Nationalsozialisten zu entziehen. Lehnte diese doch den damals heiß begehrten Titel der "Staatsschauspielerin" ab und blieb bis ans Ende ihrer Tage schwedische Staatsbürgerin.
Wie aber kommt eine, Anfang der 1970er Jahre geborene, Künstlerin darauf, ihr Bühnenprogramm hauptsächlich mit Liedern dieses Stars aus der Vergangenheit zu bestreiten? Nun, spätestens beim Lied "Kann denn Liebe Sünde sein" war die Frage beantwortet. Wer im Bernhardsaal die Augen schloss und sich das charakteristische leise Rauschen der Tonaufnahmen aus den "Dreißigern" dazudachte, konnte sie tatsächlich beinahe hören, diese unvergleichliche Stimme Zarah Leanders, die die Schwedin damals zum Liebling der Deutschen machte. "Ich singe keinen Bass, ich singe Kontra-Alt" hatte die Leander stets betont, und doch war ihre Stimme damals für die Öffentlichkeit sehr irritierend. Der Lage nach fast ein Bariton und doch in den hellen Passagen von gläserner Klarheit und mit ungewohntem androgynem Charakter.
Wie nahe Kristina Linden dem erklärten Vorbild kam, war schon aller Ehren wert. So erntete sie auch reichlich Applaus bei ihrer Interpretation der großen Klassiker der Zarah Leander von "Ich hab' vielleicht noch nie geliebt" über "Der Wind hat mir ein Lied erzählt" bis hin zum unvermeidlichen "Davon geht die Welt nicht unter" und vieler anderer Titel mehr.
Aber nicht nur die Lieder Zarah Leanders verstand Kristina Linden trefflich und werkgetreu zu interpretieren, auch anderer Diven ihrer Stimmlage hatte sich die gebürtige Kölnerin am Freitag angenommen. So gehörte der Klassiker von Hildegard Knef, "Für mich soll's rote Rosen regnen" ebenso zum Programm wie die deutsche Version des Piaf-Chansons "La vie en rose" und unvergängliche Höhepunkte aus dem Repertoire eines weiteren deutschen UFA-Stars, Marlene Dietrich.
In einer anderen Liga spielte da schon "Alexandra", bürgerlich Doris Nefedov, die in ihrer ebenso steilen wie kurzen Schlagerkarriere in den 1960er Jahren in ihren Chansons textlich meist die Klischees des Sehnsuchtskitsches bedienen musste. Stimmlich allerdings war die leider viel zu früh bei einem Autounfall verstorbene Sängerin über jeden Zweifel erhaben. Und auch Kristina Linden verfügte am Freitag über genügend stimmliche Ausdruckskraft, um den "Öko"-Chanson "Mein Freund der Baum ist tot" akustisch zum Genuss zu machen.

 

Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt

Kann denn Liebe Sünde sein

La vie en rose

Er heißt Waldemar

Ich weiß nicht zu wem ich gehöre

Für mich soll's rote Rosen regnen

Zigeunerjunge

Der Wind hat mir ein Lied erzählt

Ich weiß es wird einmal ein Wunder geschehen

Nur nicht aus Liebe weinen

Lili Marleen

Davon geht die Welt nicht unter

u.v.m.


     



Kristina Linden - Presse - Brück.pdf



Kristina Linden - Presse - CafeKult.pdf



Kristina Linden - Presse - Bad Breisig.pdf



Kristina Linden - Presse - Rahden.pdf



Kristina Linden - Presse - Köln.pdf



Buchung:

Thomas Guthoff

0151-22631937

02683-938540

info@tonstudio-guthoff.de

 

Kurzum, es gelang der Sängerin Kristina Linden, unter großem Anteil von Pianist und Arrangeur Thomas Guthoff, das Publikum in eine längst vergangene musikalische Epoche zu entführen, in der Diven noch echte Diven und die Namen der ganz großen ihrer Zunft durch die Verwendung des bestimmten Artikels anstelle des Vornamens gekennzeichnet waren.
Kristina Linden jedenfalls bescherte den zahlreichen Zuhörern einen kurzweiligen und vergnüglichen Abend und die Begegnung mit einer Musik und deren Protagonistinnen, deren Andenken auch heute noch bewahrt werden sollte. Ihren Liedern jedenfalls konnten die Jahre wenig anhaben, wie das Konzert eindrucksvoll unter Beweis stellte. Tilmann Fabig - © Fränkische Nachrichten - 05.03.2007

Wie aber kommt eine, Anfang der 1970er Jahre geborene, Künstlerin darauf, ihr Bühnenprogramm hauptsächlich mit Liedern dieses Stars aus der Vergangenheit zu bestreiten? Nun, spätestens beim Lied "Kann denn Liebe Sünde sein" war die Frage beantwortet. Wer im Bernhardsaal die Augen schloss und sich das charakteristische leise Rauschen der Tonaufnahmen aus den "Dreißigern" dazudachte, konnte sie tatsächlich beinahe hören, diese unvergleichliche Stimme Zarah Leanders, die die Schwedin damals zum Liebling der Deutschen machte. "Ich singe keinen Bass, ich singe Kontra-Alt" hatte die Leander stets betont, und doch war ihre Stimme damals für die Öffentlichkeit sehr irritierend. Der Lage nach fast ein Bariton und doch in den hellen Passagen von gläserner Klarheit und mit ungewohntem androgynem Charakter.
Wie nahe Kristina Linden dem erklärten Vorbild kam, war schon aller Ehren wert. So erntete sie auch reichlich Applaus bei ihrer Interpretation der großen Klassiker der Zarah Leander von "Ich hab' vielleicht noch nie geliebt" über "Der Wind hat mir ein Lied erzählt" bis hin zum unvermeidlichen "Davon geht die Welt nicht unter" und vieler anderer Titel mehr.
Aber nicht nur die Lieder Zarah Leanders verstand Kristina Linden trefflich und werkgetreu zu interpretieren, auch anderer Diven ihrer Stimmlage hatte sich die gebürtige Kölnerin am Freitag angenommen. So gehörte der Klassiker von Hildegard Knef, "Für mich soll's rote Rosen regnen" ebenso zum Programm wie die deutsche Version des Piaf-Chansons "La vie en rose" und unvergängliche Höhepunkte aus dem Repertoire eines weiteren deutschen UFA-Stars, Marlene Dietrich.
In einer anderen Liga spielte da schon "Alexandra", bürgerlich Doris Nefedov, die in ihrer ebenso steilen wie kurzen Schlagerkarriere in den 1960er Jahren in ihren Chansons textlich meist die Klischees des Sehnsuchtskitsches bedienen musste. Stimmlich allerdings war die leider viel zu früh bei einem Autounfall verstorbene Sängerin über jeden Zweifel erhaben. Und auch Kristina Linden verfügte am Freitag über genügend stimmliche Ausdruckskraft, um den "Öko"-Chanson "Mein Freund der Baum ist tot" akustisch zum Genuss zu machen.
Kurzum, es gelang der Sängerin Kristina Linden, unter großem Anteil von Pianist und Arrangeur Thomas Guthoff, das Publikum in eine längst vergangene musikalische Epoche zu entführen, in der Diven noch echte Diven und die Namen der ganz großen ihrer Zunft durch die Verwendung des bestimmten Artikels anstelle des Vornamens gekennzeichnet waren.
Kristina Linden jedenfalls bescherte den zahlreichen Zuhörern einen kurzweiligen und vergnüglichen Abend und die Begegnung mit einer Musik und deren Protagonistinnen, deren Andenken auch heute noch bewahrt werden sollte. Ihren Liedern jedenfalls konnten die Jahre wenig anhaben, wie das Konzert eindrucksvoll unter Beweis stellte. Tilmann Fabig - © Fränkische Nachrichten - 05.03.2007